Wenn der Vorstand alle Mitglieder seiner Kommissionen am Donnerstag vor dem Schützenfest einlädt, wird klar: Ein Großteil der Vorbereitungen ist abgeschlossen, und es gilt, Dank an alle Beteiligten und Helfer auszusprechen.
Kurz nach 20 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Carl Christoph Pietschmann die erweiterte Vorstandssitzung, in deren Mittelpunkt die Vogeltaufe stand. 84 Mitglieder folgten der Einladung und konnten den gebührenden Dank aller Kommissionsleiter sowie der gesamten Versammlung entgegennehmen. Wenn man den Ausführungen des gesamten Vorstandes genau zugehört hatte, konnte man grob erahnen, welche große Aufgabe die Vorbereitungen und die Organisation des Müllenbacher Schützenfestes darstellen. Dabei müssen viele Puzzleteile zusammengesetzt werden, damit es am Ende das Fest wird, auf das sich so viele das ganze Jahr freuen. Eine Aufzählung an dieser Stelle birgt die Gefahr, jemanden zu vergessen. Daher sei zuallererst dem Vorstand gedankt, der die gesamte Verantwortung trägt. Aber auch alle Kommissionen tragen zum Gelingen des Wochenendes bei (in alphabetischer Reihenfolge): Böllerkommission, Festbuchkommission, Hallenkommission, Kassiererkommission, Kinderkommission, Offiziere, Schießkommission sowie die Verantwortlichen für die Kutsche und den Vogelbauer und noch viele mehr.
Ein großer Dank galt selbstverständlich auch der amtierenden Majestät, König Robin II. aus dem Hause Kamp, seiner Königin Vanessa Schulz sowie dem gesamten Hofstaat für die hervorragende Repräsentation des Müllenbacher Schützenvereins bei allen Veranstaltungen und Auftritten. Sinnbildlich nahm König Robin II. die Königsprämie von Geschäftsführer Holger Bahs per Scheck entgegen.
Nach der Pause wurde der Höhepunkt des Abends eingeleitet. Der Vereinshistoriker Wolfgang Gaudich hatte einen Rückblick auf die Schützenfestjahre 1952 und 1953 zusammengetragen, den der Vorsitzende Carl Christoph Pietschmann vortrug. Zum Abschluss ergriff Wolfgang Gaudich selbst das Mikrofon und gab ein paar Anekdoten dieser Zeit auf Müllenbacher Platt zum Besten.
Die Taufzeremonie führte Carl Christoph Pietschmann anschließend mit Unterstützung des Vogelbauers Felix Niehaus-Domnowski durch. Nach unzähligen Stunden Arbeitszeit blickte nun der hölzerne Greif vor dem Vorstandstisch in die Schützenhalle, ohne zu wissen, wer am Sonntag auf ihn anlegen wird. Um 21:30 Uhr wurde das Geheimnis um seinen Namen gelüftet. Der „Mäusebussard vom Wolfsgruber Bach“ kreist bis Sonntag über Müllenbach. Wir wünschen allen Aspiranten viel Erfolg und gute Nerven, um neuer Schützenkönig von Müllenbach zu werden. Horrido.
















