Nachlese zum 461. Schützenfest 2018
Der Hauptbrandmeister hatte es eilig:
Sascha Hipler regiert die Müllenbacher Schützen
Die Nachwuchsschützen brauchten Zeit:
Louis Breier beendet den Schießmarathon nach fast drei Stunden und wird Kinderschützenkönig
Abschied mit Wehmut:
Der letzte Festzug für Hauptmann Matthias Pack und den 1. Vorsitzenden Reiner Schenk
Prolog. „Schützenfest! Fahnen raus! / Grün geschmückt ziehn wir hinaus.“ – so beginnt der Gummersbacher Schützenmarsch. Dieses Motto hatten sich auch die Müllenbacher zu eigen gemacht und das Dorf perfekt auf die Festtage vorbereitet. Den Höhepunkt des Festes erlebten die zahlreichen Besucher am Sonntagnachmittag auf dem Festplatz. In Rekordzeit setzte sich Sascha Hipler gegen drei weitere Königsanwärter durch und holte den „Falken vom Tönnishagen“ mit dem 34. Schuss aus dem Kasten und wurde somit neuer Schützenkönig von Müllenbach. Zusammen mit seiner Ehefrau Eva als Königin an seiner Seite war dies der Beginn der einjährigen Herrschaft über das Müllenbacher Schützenvolk.

Freitag, 20.07.2018
Wie in jedem Jahr begannen die Aktivitäten auf das Schützenfest teilweise schon Wochen vorher. Egal, wo man sich im Dorf bewegte, überall waren die Vorbereitungen unübersehbar. Am Kreisel vor der Volksbank wurde der grün-weiße Anstrich erneuert, an anderer Stelle wurden neue Fahnenstangen geschlagen, gehobelt und gestrichen. So erstrahlte ab Freitagabend das ganze Dorf in einem Meer aus Schützenfestwimpeln und –fahnen. Davon konnte sich König Dennis Montag samt Hofmarschall Julian Schenk und Chauffeur Jan Bierekoven auf ihrer „Königsroute“ einen entsprechenden Eindruck verschaffen. Laut hupend fuhren die drei alle Schmückstationen mit einem über 30 Jahre alten Mercedes 200 D ab. Leider wurde, wie in den letzten Jahren fast immer, der Abend von einem Regenschauer unterbrochen. Das tat der Stimmung auf der Königsfete „Am Brecher“ aber keinen Abbruch. Bis weit nach Mitternacht feierten die Schützen bei bester Laune den Aufgalopp zum 461. Schützenfest.






Samstag, 21.07.2018
Bumm, Bumm, Bumm, Bumm, Bumm – Auf ging es zum 461. Schützenfest! Die Kanoniere hatten die Dicke Berta wieder vorschriftsmäßig bestück, so dass pünktlich um 18:00 Uhr das Schützenfest 2018 eröffnet wurde. Zuvor hatte der Musikverein Hoffnung Hünsborn mit einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Platzkonzert die zahlreichen Besucher in der Dorfmitte bestens unterhalten. Aus Nah und Fern kamen die Schützen mit ihren Familien zur Friedenseiche. Es folgten Gespräche bei bester Laune und deutlich erkennbarer Vorfreude auf die folgenden Festtage.
Über 100 Schützen traten nun an, um kurz danach dem Kommando „rechts um“ zu folgen und sich in Richtung Friedhof zur Kranzniederlegung in Bewegung zu setzen. Kurz vor halb sieben erwarteten Sonja Denke in Vertretung für Kai Berger und Elke Bosch die Männer zum Schützengottesdienst. Mit Jutta Brahm an der Orgel zeichneten somit insgesamt drei Frauen für den Gottesdienst, der nur von Männern besucht wurde, verantwortlich. Die dicken Mauern der Wehrkirche sorgten dafür, dass die schwülen Temperaturen draußen blieben und jeder ein wenig abkühlen konnte. Mit ihrer Predigt schaffte es Elke Bosch, die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. „Arbeiten, Ausruhen und Feiern; alles gehört zusammen und damit kann man Gott dienen“, so lautete der Kernsatz ihrer Ansprache. Zur Bekräftigung ploppte auf einmal eine Flasche Bier in der Kanzel auf und so mancher hätte wohl gern kurzfristig seinen Durst gelöscht. Doch der Inhalt der Flasche bliebt unversehrt. Der MGV Müllenbach unter der Leitung von Ralf Zimmermann sorgte mit seinen Liedern „Oh Lord“ und „Vater unser“ für einen festlichen Rahmen des Kirchenbesuchs und wurde mit gebührendem Applaus belohnt.
Zum Festkommers des 461. Schützenfestes hatte sich die Festhalle wieder gut gefüllt. Der 1. Vorsitzende, Reiner Schenk, begrüßte die amtierende Müllenbacher Majestät Dennis I. aus dem Hause Montag und seine Ehefrau Stefanie mit dem Hofstaat unter der Leitung von Hofmarschall Julian Schenk und Jana Thiele. Von den zahlreichen Ehrengästen sei stellvertretend Bürgermeister Stefan Meisenberg genannt, der die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte. Von den benachbarten Vereinen waren die schützenköniglichen Majestäten von Marienheide, Michael Neumann mit Königin Lisa Nötzel, und das Prinzenpaar Moritz vom Hofe und Sarah Lohse mit Hofgefolge angereist. Die erste Schatzmeisterin der Marienheider Schützen, Ines Wölky, überbrachte die Grüße ihres Vereins, da der 1. Vorsitzende, Sven Wottrich, leider verhindert war.
In seiner Ansprache bedankte sich Reiner Schenk bei allen Helfern, ohne die ein solches Fest nicht möglich wäre. Die in diesen Wochen in der Presse thematisierten Probleme vieler oberbergischer Schützenvereine mit dem Schießwesen waren auch in Müllenbach bekannt. In der Ansprache des Vorsitzenden des OSB, Klaus Büser, wurden diese Probleme ebenfalls mit scharfen Worten kommentiert. Das hinderte ihn jedoch nicht, die Leistungen des langjährigen 1. Vorsitzenden Reiner Schenk zu würdigen und ihm die Präsidentennadel des OSB zu verleihen. Auch der Vogelbauer, Felix Niehaus, und die Schießkommission unter Leitung von Axel Wernscheid hatten viel Arbeit, die behördlichen Auflagen erfüllen zu können. In der Totenehrung, während der in der Halle absolute Stille herrschte und auch auf dem Festplatz die Gespräche eingestellt wurden, gedachte Hauptmann Matthias Pack den zehn Schützenbrüdern, die seit dem letzten Schützenfest verstarben.
Zu einem jeden Kommers gehört es, dass erfolgreiche und verdiente Schützenbrüder geehrt werden. Neben dem Trio der treffsichersten Stoppenschützen (Herbert Berges, Willi Schäfer und Jürgen Schenk) wurde der Volker-Wenzel-Pokal (Jugendpokal) an Marvin Jahmke überreicht. Mit dem kleinen Verdienstorden wurden aus der Festbuchkommission Leif Schmittgen, aus der Schießkommission Lukas Hofmann, Lukas Schenk und der Kassierer Tobias Ebert geehrt. Christian Wahlers (Schießkommission), Torsten Klein (Leiter der Kinderkommission), der Offizier Daniel Kühnel und der Kassierer Henning Manz wurden für ihre langjährige Arbeit mit dem großen Verdienstorden ausgezeichnet. Für ihre 25-jährige Arbeit in ein und derselben Kommission wurden die Schützen Marcus Hänsch und Michael Manz mit dem entsprechenden Orden dekoriert.
Ohne Musik wäre ein Kommers unvollständig und so spielte der Musikverein „Hoffnung Hünsborn“ nun schon zum 31. Mal in Müllenbach. Die Besucher konnten ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Musikprogramm verfolgen. Ein Höhepunkt dabei waren die Erinnerungen an Zirkus Renz. Der erst 13-jährige Sebastian Klur brachte das Xylophon perfekt zum Klingen, so dass es nach dem Stück zu Standing Ovations und lauten „Zugabe-Rufen“ kam. Der Musikzug ließ sich nicht zweimal bitten und wieder brandete tosender Beifall auf.
Im zweiten Teil des Kommers wurden langjährige, treue Vereinsmitglieder für ihre 25-, 40-, 50- und 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Es folgten weitere Lieder der Hünsborner, die unmittelbar ins Ohr gingen und zum mitmachen einluden. Gegen Mitternacht endete der Kommers mit dem Müllenbacher Schützenmarsch.








Sonntag, 22.07.2018
Die Dicke Berta kam wieder zu Wort und weckte – sofern nicht bereits geschehen – die letzten Schützen mit der ihr typischen Lautstärke um 7:30 Uhr. Eine halbe Stunde später versammelten sich 220 Schützen sowie der Musikverein Hünsborn, der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Marienheide und der Fanfarenzug Meinerzhagen an der Volksbank zum Abholen seiner Majestät an der Königsresidenz. Obwohl diese nur einen Steinwurf von der Volksbank entfernt lag, leitete Zugführer Lars Heutelbeck die Schützen zunächst einmal kreuz und quer durch Müllenbach, um dann schließlich in der Schemmer Straße anzukommen. Nach der willkommenen Erfrischung und zahlreicher Mützentaufen rief Hauptmann Pack zu Ende des Aufenthalts an der Königsresidenz alle amtierenden Oberleutnants zu sich. Anschließend befahl er Leutnant Jan Bierekoven zu sich. Mit dem Gesicht zum Schützenzug und dem Hauptmann im Nacken war ihm sichtlich unwohl zumute. Doch das Unbehagen währte nur kurz, denn auch er reihte sich nun nach seiner Beförderung in die Riege der Oberleutnants ein.
Das nächste Ziel vor Augen, verließen die Schützen gegen viertel vor zehn den Ort des Geschehens und zogen in Richtung Schützenhalle zum Männerfrühschoppen. Dort wurden die Schießauszeichnungen verliehen. Den Siegfried-Soennecken-Pokal (Königspokal) errang im letzten Jahr der Schützenkönig von 1991, Ralf Schenk. Sieger des Pokals der Bergisch-Märkischen (Schützenpokal) wurde Jan Woisetschläger. Auf die Spendenbereitschaft der Schützen für das Kinderfest konnte man sich auch dieses Mal wieder verlassen, denn es kamen 1.100 € zusammen und dieser Betrag wurde vom amtierenden Hofstaat nochmals um 200 € mit dem Reinerlös aus dem Stickerverkauf aufgestockt.
Der große Festzug um 15:00 Uhr lockte wieder zahlreiche Besucher an die Straßen. Auf dem Festplatz angekommen, konnten diese den Höhepunkt des traditionellen Schützenfestes bestens verfolgen. In Rekordzeit machten die vier Königsanwärter Sascha Hipler, Oliver Schaaf, Viktor Bogdan und Dirk Erlinghagen kurzen Prozess mit dem hölzernen Greif. Das Schießen, das von dem Ehrenvorsitzenden Udo Herrmann und der amtierenden Majestät gegen zwanzig vor vier eröffnet wurde, nahm zunächst einen scheinbar ruhigen Verlauf. Die Zuschauer auf dem gut gefüllten Schützenplatz konnten erkennen, dass die Aspiranten voll konzentriert zu Werke gingen. Jeder Schuss traf den Vogel, allerdings ohne, dass sich dieser etwas anmerken ließ. Dieses änderte sich schlagartig, als sich der Vogel gegen viertel nach vier um annähernd 90 Grad im Kasten drehte. Bereits diesen gezielten Schuss hatte Sascha Hipler abgegeben und so war es letztendlich seine eigene Vorbereitung, die es ihm ermöglichte, einen Durchgang später den Königsschuss zu setzen. Die subjektive Wahrnehmung so vieler Schützenkönige der letzten Jahre, dass der Vogel in Zeitlupe zu Boden fiel, konnten in diesem Jahr auch die Zuschauer so tatsächlich wahrnehmen. Mit seinem 11. und dem insgesamt 34. Schuss holte der 39-jährige kaufmännische Angestellte der Fa. Chr. Höver & Sohn und Hauptbrandmeister der freiwilligen Feuerwehr Dannenberg-Müllenbach den Vogel aus dem Kasten.






Unter dem Jubel und Applaus der Besucher konnte der neue König auf den Schultern von Bastian Hollmann und Meik Brinkmann den Weg über den Schützenplatz in vollen Zügen genießen. In der Halle angekommen gehörte seine 29-jährige Frau und neue Königin Eva zu den ersten Gratulantinnen. Nach zahlreichen weiteren Umarmungen und Händeschütteln begannen die Vorbereitungen auf den Festball. An der Seite der neuen Majestäten unterstützen seitdem das Hofmarschallpaar Willi Wendt und Veronika Schenk die beiden tatkräftig. Der erste Einsatz ließ keine zwei Stunden auf sich warten, denn um 19:00 Uhr wurden die neuen Majestäten gekrönt. In sich gekehrt und mit geschlossenen Augen ließ die neue Majestät die Klänge des Ambrosianischen Lobgesanges an sich vorbeiziehen und wurde erst mit den Worten des Vorsitzenden Reiner Schenk in die Gegenwart zurückgeholt. In seiner Abschiedsrede bedankte sich König Dennis für die uneingeschränkte Unterstützung seines Hofstaates und ganz besonders bei seiner Königin und Ehefrau Stefanie sowie dem Hofmarschallpaar Julian Schenk und Jana Thiele. „Das schöne Hofjahr bleibt mir ewig in Erinnerung“.

Nach dem Festzug, an dem auch die Schützen der St. Sebastianus Brüderschaft aus Gimborn teilgenommen haben, war Partystimmung angesagt. Bereits zum siebten Mal in Müllenbach sorgte die Coverband Mainstreet für sehr gute Stimmung, bei der so manche Schuhsohle harten Belastungsproben bis tief in die Nacht unterzogen wurde.
Montag, 23.07.2018
Beste Wetterbedingungen ließen zahlreiche Besucher zum Familienfrühschoppen in die Festhalle kommen. Auf dem Festplatz trafen acht Jungen im Alter von 10 – 13 Jahren ein, um sich mit Genehmigung ihrer Eltern in die Schießliste für das Kindervogelschießen eintragen zu lassen.
Das Schießen begann um halb elf mit dem Eröffnungsschuss des amtierenden Kinderkönigs Nick Leff. Dann begann der Dauerbeschuss. Als erstes sichtbares Zeichen fiel der Kopf vom restlichen Korpus. Danach zeigte sich das farbenfrohe Federvieh als äußerst widerspenstig. Letztendlich dauerte der Wettkampf fast drei Stunden. Gerade in der Schlussphase konnte das Publikum förmlich spüren, dass jeder gut gezielte Treffer das Schießen hätte beenden können. Die besten Nerven und das notwendige Quäntchen Glück standen dem 12-jährigen Nachwuchsschützen Louis Breier vom Rodt beiseite. Er setzte sich in einem spannenden Schießmarathon durch und holte mit dem 382. Schuss den Gipsvogel aus dem Kasten.

Den (Glücks-)Tränen nahe und voller Stolz auf den Schultern der Offiziere Julian Schenk und Timo Krause, zog er unter dem Jubel der Zuschauer in die Schützenhalle ein, wo ihn die neuen Majestäten Sascha und Eva aus dem Hause Hipler samt Hofstaat bereits erwarteten. Zu seiner Königin erwählte Louis Breier die 13-jährige Lena Schneider.
Ab 14:00 Uhr begeisterte der Zauberer Springfloh die Kinder und auch Eltern und Großeltern im voll besetzten Feuerwehrgerätehaus. Dabei war mitmachen angesagt und dies ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Zauberkunststücke, bei denen der Mund offen stehen blieb und ungläubige Blicke, reihten sich aneinander. „Das ist ja nicht nur etwas für die Kinder, sondern auch für uns Ältere“, so ein Kommentar einer faszinierten Ur-Großmutter. Zu guter Letzt zauberte der Künstler allen Kindern noch ein Lächeln ins Gesicht. Wie? Ganz einfach, in- dem er Süßigkeiten verteilte. Apropos verteilen: Die Kinderkommission hatte auf dem Festplatz eine weitere Überraschung vorbereitet. In überaus ansprechenden Baumwolltaschen wurden den Kindern Spielzeug, Getränke, Süßes und gesundes Obst sowie die begehrten Chips für Kinderkarussell und Autoscooter überreicht. Die Baumwolltaschen weckten allerdings auch bei den Erwachsenen Begehrlichkeiten, so dass Kinderkommissionsleiter diese sicherheitshalber unter Verschluss bringen mussten.
Der Krönung der Nachwuchsmajestäten um 17:00 Uhr wohnten zahlreiche Besucher in der Festhalle bei. Feierlich wurden die Insignien durch Sascha und Eva Hipler dem neuen Kinderschützenkönig Louis Breier und der Kinderschützenkönigin Lena Schneider angelegt.
Zum letzten Zug des Schützenfestes reihten sich mehrere Überraschungen aneinander. Dem aufmerksamen Beobachter ist es nicht entgangen, dass sich die Anzahl der „Grünröcke“ schlagartig vermehrt hatte. „Ich liebe es, wenn Überraschungen aufgehen“ sagte Oberleutnant Jürgen Schenk freudestrahlend.
Zur Ehre des letzten Festzuges unter der Leitung von Hauptmann Matthias Pack hatten fast alle ehemaligen Offiziere die Uniform nochmals aus dem Schrank geholt und übergezogen. Gleichzeitig wurde diese Ehre aber auch Reiner Schenk zuteil, der bereits angekündigt hatte, sein Amt im Jahre 2019 niederzulegen. Mit Ehrenhauptmann Dieter Lusebrink in vorderster Front setzte sich somit der Festzug von der Schützenhalle aus in Bewegung. Nach der Rückkehr wartete eine weitere Besonderheit auf Hauptmann Pack und Vorsitzenden Schenk. Alle aktiven und ehemaligen Offiziere stellten sich auf der Freitreppe auf und salutierten, während der Musikverein Hünsborn „Preußens Gloria“ spielte. Allseits bekannt waren auch die alljährlichen Bemühungen von Matthias Pack, die Stoppen zu treffen – mit unterschiedlichem Erfolg, wie (fast) jeder weiß. So wurde unter den Klängen von „Waidmannsheil“ der Vogelkasten nochmals gen Himmel gezogen. Dort war in großen Lettern zu lesen: „Tschüss Hauptmann, Deine SchiKo 🖤“. Da war es mit der Fassung des Hauptmannes geschehen: um Beherrschung ringend konnten die Tränen nicht unterdrückt werden. Nach tiefem Durchatmen schaffte er es dann aber doch noch, die letzten Kommandos zu geben und die Schützen zum Königsball in die Festhalle abtreten zu lassen. Dort trat bereits zum fünften Mal die Band „Comeback“ auf und verwandelte die Festhalle in ein Discodrom. Obwohl die Halle, wie an allen übrigen Veranstaltungen an diesem Wochenende auch, mehr freie Plätze aufwies als sonst, tat dieses der Stimmung keinen Abbruch. Bis in den frühen Morgen feierten die Schützen und so manch einer tanzte sich die Seele aus dem Leibe. Horrido.


